Fliegen mit Fieber ist riskant

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Eine Erkältung, etwas Fieber – das wird von den meisten nicht sehr ernst genommen. Hausmittel und Ruhe sorgen für Erleichterung. Anders sieht es auch, wenn ein Flug bevorsteht. Auch beim Kurzstreckenflug ist Fieber ein gesundheitliches Risiko. Beim Langstreckenflug ist das Fliegen mit Fieber erst recht ein „No go“. Im Zweifelsfall schickt Sie die Fluggesellschaft nach einem ärztlichen Check wieder nach Hause. Fallen Fluggäste durch Krankheitssymptome wie fiebriges Aussehen, extreme Blässe, unkontrolliertes Zittern und ähnliche Anzeichen auf, kann der Flughafenarzt gerufen und die Reise untersagt werden.

Fliegen mit Fieber – Risiken

Sie freuen sich auf die lang ersehnte Urlaubsreise oder eine wichtige Geschäftsreise steht an. So unpassend es ist, diese Reise muss umgebucht werden. Fliegen mit Fieber gefährdet ernsthaft die Gesundheit. Bei Fieber kann es zu ernsthaften Druckausgleichsstörungen kommen. Diese sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, sie können Herz- und Lungenerkrankungen zur Folge haben. Niedriger Luftdruck und trockene Flugzeugluft tun ein Übriges. Einem gesunden Menschen macht all das wenig aus. Einem Fieberpatienten drohen die akute Verschlechterung des Zustands, unkontrollierter Fieberanstieg, schwere Atemprobleme, akute Herzbeschwerden. Der Urlaub oder die Geschäftsreise kann durch das Fliegen mit Fieber direkt in einem örtlichen Krankenhaus beginnen. Im Ausland bedeutet das oft einen weiteren langen Krankentransport und zusätzliche Risiken. Bei Rückreisen von Fernzielen ist es noch kritischer. Es ist nicht sicher, ob es sich um einen leichten Infekt oder eine gefährliche Infektion, eventuell eine Tropenkrankheit handelt. Hier muss unbedingt erst ein Arzt aufgesucht werden.

Krankes Kind – niemals fliegen mit Fieber

Kranke Kinder gehören nicht ins Flugzeug. Schon gar nicht Kinder mit Fieber. Leicht erhöhte Temperatur kann vom „Reisefieber“ kommen. Bei 38 Grad muss es heißen: Fliegen mit Fieber geht nicht. Bei Kindern sind die Risiken beim Fliegen mit Fieber noch dramatischer als bei Erwachsenen ohne besondere Vor- und Begleiterkrankungen. Kinder mit einer Erkältung, einer eben erst überstandenen Kinderkrankheit, unklaren Symptomen muss vorher ein Kinderarzt aufgesucht werden. Es besteht immerhin die Gefahr, dass sich der Zustand beim Flug verschlechtert und das Kind Fieber bekommt.

Vorbeugen ist besser als zahlen

Bei billigen Kurzstreckenflügen hinterlässt die Umbuchung kein sonderliches Loch in der Haushaltskasse. Bei der Fernreise, für die lange gespart wurde, schon. Hier sollte unbedingt eine Reisekrankenversicherung mit Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen werden. Das sichert auch gegen das Risiko ab, zum Urlaubsende an einer fiebrigen Infektionserkrankung zu erkranken. Sie können sich in Ruhe behandeln lassen und den Flug später antreten. Bedenken Sie aber, dass die Versicherung nicht in jedem Fall aufkommen muss. Waren Sie bereits bei der Buchung der Last-Minute-Reise krank und dann klappt das Fliegen mit Fieber nicht, ist das keine unvorhersehbare Erkrankung. Es muss sichergestellt sein, dass Sie bei der Buchung die Erkrankung nicht voraussehen konnten, bzw. nicht schon erkrankt waren. Sind Sie unsicher, wie ernsthaft ein plötzlicher Infekt ist, lassen Sie das vor dem Flug ärztlich abklären. Bei grippalen Infekten kann dem Fieber auch vorgebeugt werden. Der Schnupfen ist dem Flug nicht hinderlich. Hier hilft ein abschwellendes Nasenspray. Sorgen Sie in Reiseapotheke für fieber- und entzündungshemmende Mittel, falls Sie oder die Kinder sich im Urlaub erkälten.

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