Die Berliner Wirtschaft wächst weiterhin überdurchschnittlich

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Die Berliner Wirtschaft ist bereits seit einigen Jahren auf starkem Expansionskurs und wächst weiterhin überdurchschnittlich an. Berlin freut sich über das rasante Wachstum der Wirtschaft, es entstehen viele neue Arbeitsplätze. Doch auch das Bruttoinlandsprodukt verzeichnet einen sprunghaften Anstieg.

Anstieg des Bruttoinlandsproduktes in Berlin höher als bundesweit

Im Jahr 2018 ist das Bruttoinlandsprodukt in Berlin um 3,1 Prozent angestiegen, deutschlandweit betrug das Wachstum hingegen nur 1,4 Prozent. Trotz internationaler Unsicherheiten gibt es laut der Wirtschaftssenatorin Ramona Pop positive Voraussetzungen, dass auch in diesem Jahr das Bruttoinlandsprodukt in Berlin um weitere 2 Prozent ansteigt. Die positive Entwicklung soll ein stabiler Trend bleiben und kein Strohfeuer.

Die Zahl der Arbeitsplätze in Berlin stieg im Jahr 2018 noch einmal stärker an, als in den Vorjahren. 95 Prozent der Unternehmer in Berlin beurteilen die wirtschaftliche Lage ihres Unternehmens aktuell als gut oder zufriedenstellend. Dies ging aus einer Umfrage der HWK und IHK hervor. Vor allem die Baubranche boomt in der Hauptstadt. Allerdings stehen den Unternehmern oft zu wenig geeignete Gewerbeflächen in der Hauptstadt zur Verfügung, ebenso fehlen oft Fachkräfte mit der entsprechenden Qualifikation. Für 2019 wird dennoch ein neuer Arbeitsmarkt-Rekord erwartet.

Arbeitsplätze steigen immer weiter an

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berlin ist jetzt erstmals wieder so hoch wie nach der Wiedervereinigung. Im Jahr 2018 erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten in Berlin um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Somit gab es im Jahr 2018 in der Hauptstadt 47.900 Beschäftigte mehr, als im Vorjahr. Erstmals seit der Wiedervereinigung stieg damit die Zahl der sozialpflichtig Versicherten auf über zwei Millionen an. In ganz Deutschland stieg die Zahl jedoch nur um 1,3 Prozent an. Zu dieser positiven Entwicklung im Jahr 2018 hat vor allem die Dienstleistungsbranche beigetragen. Ende des Jahres 2018 lag die Zahl der in der Dienstleistungsbranche sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 15.000 höher, als im Jahr 2017. Dies geht aus einem Bericht der Senatsverwaltung für Wirtschaft hervor.

Rekordwerte am Arbeitsmarkt für 2019 erwartet

Mit rund 2,2 Millionen Arbeitslosen wird auch im Jahr 2019 die Zahl um etwa 140.000 niedriger ausfallen als im Vorjahr. Die Zahl der Erwerbstätigen dürfte in diesem Jahr hingegen ein Rekordhoch erreichen. Man rechnet mit 45,35 Millionen. Im Gegensatz zum Tiefstand des Jahres 2005 wird es im Jahr 2019 etwa 7,3 Millionen mehr Beschäftigte geben. Die Prognosen für sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse stehen gut, man rechnet mit einem Anstieg auf 33,65 Millionen Arbeitsplätze. Gegenüber dem Vorjahr wäre dies ein Zuwachs von 680.000 Jobs. Der größte Zuwachs ist laut den Arbeitsmarktforschern in den Branchen der öffentlichen Dienstleistungen und des Gesundheits- und Erziehungswesens zu erwarten. Einen Rückgang der Arbeitsplätze vermutet man hingegen in der Finanz- und Versicherungsbranche.

Steigende Preise in der Hauptstadt

Das schnelle Wirtschaftswachstum fordert seinen Preis. Im Vorjahr stiegen die Preise in Berlin um 2 Prozent an, die geht auf eine Ermittlung des statistischen Bundesamtes zurück. Dies ist der höchste Preisanstieg seit 5 Jahren. Aus 750 Produkten und Dienstleistungen von der Zahnpasta bis zum Heizöl wurden Preise verglichen und der Mittelwert errechnet. Bei dem Preisanstieg liegt Berlin damit auch über dem bundesweiten Durchschnitt. Besonders die Mieten in Berlin sind stark angestiegen. Während die Berliner für die Miete in Neu- und Altbauten nun 2,4 bis 3,0 Prozent mehr aufbringen müssen, stiegen die Preise für Neuvermietungen sogar um 13 Prozent an. Wegen der steigenden Mieten können sich viele Berliner Wohnungen in der Innenstadt nicht mehr leisten und weichen an den Stadtrand aus. Doch auch die Löhne der Berliner stiegen im Vorjahr stärker an, als bundesweit.

Auch die Massenkaufkraft steigt vor allem im Einzelhandel an, in Berlin haben zurzeit so viele Menschen Arbeit wie nie zuvor seit der Wiedervereinigung. Der Einzelhandel in Berlin konnte im Jahr 2018 etwa 350 Millionen Euro mehr Umsatz erzielen, als im Vorjahr.

Somit wird deutlich: das Wirtschaftswachstum wird für die Berliner spürbar, beim Lohn ebenso wie bei den Preisen für Mieten, Lebensmittel und Dienstleistungen. Trotz der steigenden Preise ist die aktuelle Entwicklung der Berliner Wirtschaft aber in jedem Fall sehr erfreulich und positiv zu bewerten.

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