Deutsches Spionagemuseum Berlin

Das spannende Spy Museum in Berlin

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Das Deutsche Spionagemuseum, auch Spy Museum Berlin genannt, lässt den Besucher in die spannende Welt der Geheimdienste eintauchen. Die Ausstellung dreht sich um die Geschichte der weltweiten Geheimdienste und der Spionage. Seltene Objekte wie Chiffriermaschinen und Ausrüstungen von Spionen können bestaunt werden. Die Besucher können zudem auch Originalrequisiten aus den Filmen von James Bond bestaunen. Einen besonderen Schwerpunkt stellt auch die Geschichte der Spionage zu Zeiten des Kalten Krieges in Berlin dar. Das Museum gilt übrigens als das einzige Spionagemuseum in Deutschland.

Geschichte des Spionagemuseums

Die Spionage gilt als eines der ältesten Gewerbe der Welt. Darüber hinaus entwickelte Berlin sich nach dem Zweiten Weltkrieg zur Hauptstadt der Spione. Dies hing wohl auch mit dem Aufeinandertreffen der Großmächte zusammen. Die Gründung der BRD und DDR verstärkte die Situation noch zusätzlich und so wurde Berlin zum regelrechten Drehkreuz der Spionage. Im September 2015 eröffnete das ursprüngliche Spy Museum Berlin. Allerdings musste die Betreiberfirma Welt der Spione GmbH kurze Zeit später Insolvenz anmelden. Im April 2016 übernahm Robert Rückel, der auch als Gründer des DDR-Museums Berlins agiert, die Leitung. Er nannte das Museum zudem in Deutsches Spionagemuseum um. Die Ausstellung gilt fast 30 Jahre nach Ende des kalten Krieges als längst überfällig. Denn hier ist die Geschichte der Welt der Spionage dargestellt und zeigt den Besuchern, was hinter den Kulissen passiert ist.

Zeitgeschichte und spannende Geheimoperationen

Das Museum am Leipziger Platz bietet den Besuchern eine atemberaubende multimediale Ausstellung mit beeindruckenden Projektionen und Vorführungen. Auf über 3000 m² Ausstellungsfläche werden rund 300 Exponate und 1000 Sammlerstücke ausgestellt. Die Dauerausstellung wird dabei als eine Art Zeitreise dargestellt. Denn bereits in der Antike wurden geheime Nachrichten beschafft. Besondere Schwerpunkte der Ausstellung sind unter anderem, der erste und der zweite Weltkrieg, der kalte Krieg und Abhöreinrichtungen. Aber auch Tierspione, Agentenausstattungen und -ausbildungen, Geheimdienstoperationen, sowie Doppelagenten stellen ein Themengebiet dar. Seltene CIA-Kameras und Requisten aus den James Bond Filmen sind ebenso Teil der Ausstellung wie eine originale Enigma-Maschine.

Der Besucher erfährt spannende Geschichten von Spionen und kann den echten Interviews der Zeitzeugen lauschen. Außerdem begeistern Politiker, Hacker und Top-Spione mit ihren einmaligen und spannenden Erfahrungsberichten. Doch ein weiteres Highlight stellt auch die Verschlüsselung von Nachrichten dar, hier könnten die Besucher sich selbst im Codieren von Nachrichten versuchen.

Buchvorstellungen und weitere spannende Events im Museum

Regelmäßig erfolgen im Museum auch Events wie Podiumsdiskussionen, Präsentationen oder spannende Buchvorstellungen von namhaften Autoren. Am 31. Januar um 19 Uhr werden die beiden Autoren, Dr.Andreas Kötzing und Dr.Christoph Classen beispielsweise das Buch „Bilder der Allmacht“ vorstellen. Im Buch geht es um die Staatssicherheit in Film und Fernsehen. Die Autoren gehen unter anderem auf die Wirkung und Schwerpunkte der Filme und Serien wie „Das Leben der Anderen“ und „Weißensee“ ein. Eine Rolle spielt ebenso die Darstellung der Rolle der Stasi heute und damals. Der Eintritt für die Vorlesung ist frei, auch die anderen Events sind meist kostenfrei.

Öffnungszeiten, Tickets und Themenpakete

Deutschlands einziges Spionagemuseum hat täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet, es befindet sich am Leipziger Platz. Führungen können telefonisch im Voraus gebucht werden. Des Weiteren können auch Kindergeburtstage und Familienfeiern im Museum stattfinden. Für Geburtstage können auch bestimmte Themenpakete gebucht werden. Die Kinder können hier unter anderem Geheimschriften ertüfteln und den Laserparcours in der schnellstmöglichen Zeit durchqueren, ohne dabei einen Laserstrahl zu berühren. Für Schulklasse gibt es besondere Programme mit didaktischen und pädagogischen Angeboten. Hintergrundinformationen bietet die Webseite des Spionagemuseums in Berlin.

Der Eintritt kostet 12,00 Euro pro Person, ermäßigt sind die Tickets für 8,00 Euro erhältlich. Die Besucher können die Tickets direkt an der Kasse vor Ort erwerben oder sich bequem ein Online-Ticket ausdrucken. Öffentliche Führungen finden in der Regel stündlich statt, der Eintrittspreis beträgt hierbei 8,00 Euro. Eine Familienkarte ist für 35,00 Euro erhältlich. Die Besucher des Museums können im Parkhaus Mall of Berlin, im Parkhaus Potsdamer Platz oder im Parkhaus Sony Center die PKWs abstellen. Auch mit der S-Bahn, U-Bahn und dem Bus ist das Museum am Potsdamer Platz unkompliziert zu erreichen. Das Berliner Spionage Museum sollte jeder Berliner einmal gesehen haben, auch für Touristen aus aller Welt stellt es ein attraktives Highlight dar. Es eignet sich für geschichtsinteressierte Besucher und Geheimdienst-Fans, ebenso wie für neugierige Kinder, die auf der Suche nach Spannung sind.

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