Berliner Jazzfest: Genuss für Musikfans

Berliner Jazzfest im November 2018

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Auch in diesem Jahr findet wieder das beliebte Berliner Jazzfest statt. Das Musikfestival beginnt diesmal am Donnerstag, dem 1. November und endet am Sonntag, dem 4. November. Das künstlerisch vielseitige Jazzfest, findet mittlerweile bereits zum 55. Mal in Berlin statt.

Klassisches Berliner Jazzfest findet zum 55. Mal statt

Bei der Gründung 1964 und bis zum Jahr 1980, war es noch unter dem Namen Berliner Jazztage bekannt. Es zählt zu den ältesten und berühmtesten Festivals seiner Art. Im Haus der Berliner Festspiele und vier weiteren Spielstätten, unter anderem auch der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, finden die Konzerte statt. Auch in diesem Jahr wird wieder ein vielseitiges und buntes Jazzmusik-Programm geboten. Um die 200 Musiker und Musikerinnen aus mehr als 15 Ländern nehmen teil. Darunter 35 Bands und verschiedene Projekte. Zu sehen gibt es zudem zahlreiche Deutschlandpremieren und Uraufführungen. Der Kartenvorverkauf läuft bereits seit September, Jazzliebhaber sollten sich beeilen, um noch Karten für das beliebte Musikfestival zu ergattern. Ausgerichtet wird das Jazzfest von den Berliner Festspielen. Diese sind zuständig für die Planung und Durchführung einer Vielzahl an Ausstellungen und Veranstaltungen. Dazu gehören auch Festivals und Konzerte.

Neben der Musik geht es beim Berliner Jazzfest, auch um die künstlerische Auseinandersetzung mit brisanten Themen, die die Bevölkerung bewegen. Der Besucher ist also ebenfalls zu anregenden Diskussionen und Workshops eingeladen. Zusätzlich werden Filme zu sehen sein, die sich mit dem Motto und diversen politischen Themen auseinandersetzen. Alle Konzerte des Jazzfestes werden Live auf ARD übertragen.

Berliner Jazzfest unter neuer Leitung

Im Jahr 1964 wurde das Festival von dem Musikjournalisten Joachim-Ernst Berendt und dem Konzertveranstalter Ralf Schulte-Bahrenberg gegründet. Die Berliner Jazztage fanden damals noch in der Berliner Philharmonie statt. Ab den 90er Jahren wechselten die künstlerischen Leitungen des Jazzfestes relativ häufig. 2018 hat die Kuratorin und Konzertmanagerin Nadin Deventer die Leitung des Berliner Jazzfestes übernommen. Deventer ist zudem auch als einzige Deutsche im Vorstand des European Jazz Networkes vertreten. Das Jazzfest soll einen Ort des kollektiven Miteinanders darstellen und gleichzeitig zum kreativen Austausch der Künstler und Besucher dienen. Dabei sollen unter Einbezug der Vergangenheit, aber auch der Zukunft, in der Gegenwart künstlerische und gesellschaftliche Freiräume geschaffen werden. Im Fokus der Veranstaltung steht natürlich die Jazzmusik aus Chicago und Europa.

Grand Opening vom Berliner Jazzfest am 1. November

Das Festival startet mit dem Grand Opening im Haus of Jazz am 1. November. Zehn Acts werden an diesem Abend auf fünf Bühnen zu sehen und zu hören sein. Nicole Mitchell und das Black Earth Ensemble eröffnen das Festival auf der großen Bühne. Die Besucher können sich auf das afrofuturistische Werk „Mandorla Awakening“ freuen. Als besonderes Highlight an diesem Abend wird Rob Mazurek mit der US-amerikanischen Jazzband Exploding Star Orchestra musikalische Glanzleistungen vollbringen. Das Besonders des Exploding Star Orchestra ist, dass es sich nicht um eine feste Besetzung handelt, sondern dass Mitglieder diverser Bands zusammenwirken.

Am Freitag wird es stürmisch, mit den bekannten Künstlern Moor Mother und Roscoe Mitchell aus Chicago. Am Samstag werden unter anderem die WDR Big Band und Jazzmeia Horn für ein anregendes Klangerlebnis der besonderen Art sorgen. Zum Abschluss am Sonntag wird es etwas melancholischer zugehen. Die Künstler Kim Myhr aus Norwegen, Mary Halvorson Octet und Bill Frisell aus den USA bilden mit ihren erstklassigen Jazzklängen den Abschluss-Act des viertägigen Musikfestivals.

Tickets für das Klangereignis in der Hauptstadt

Tickets für das Berliner Jazzfest können telefonisch oder im Onlineshop bestellt werden. Auf der Website der Berliner Festspiele finden sich zudem auch weitere wichtige Informationen zum Programm. Die Ticketpreise sind je nach Besuchslänge des Festivals unterschiedlich, zudem können Besucher Abonnements kaufen. Ein Ticket für das Grand Opening kostet 39,00 Euro. Vom 2. bis zum 4. November kosten die Tickets für die große Bühne zwischen 15,00 und 35,00 Euro. Alle Tickets sind für Schüler, Studenten und andere Berechtigte mit dem entsprechenden Nachweis auch ermäßigt erhältlich.

Im Haus der Berliner Festspiele sind zudem auch eine Stunde vor Beginn der Vorstellungen, Tickets an der Abendkasse erhältlich. Der Eintritt zur Unterbühne der Berliner Festspiele ist frei, jedoch ist eine Anmeldung vor Ort erforderlich. Diverse Workshops, Filme und Sonderführungen sind ebenfalls kostenlos vorhanden. Das Musikfestivals ist also nicht nur für Jazzliebhaber und Fans afroamerikanischer Musik gedacht. Auch für Besucher mit Interesse an politischen und künstlerischen Themen ist eine spannende Unterhaltung vorhanden.

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