Berlin, die Gründerhauptstadt: Start-ups vor Ort

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Berlin, die attraktive und aufregende Metropole, ist für Gründer und Fachkräfte aus aller Welt gleichermaßen interessant. Viele junge Menschen mit hohen Qualifikationen fühlen sich von der Hauptstadt angezogen. Denn Berlin verspricht eine hohe Lebensqualität und nur niedrige Kosten für die Lebenserhaltung. Dies stellt ein gutes Umfeld und gute Bedingungen für junge Gründer mit innovativen Ideen dar. So ist Berlin mittlerweile die Gründerhauptstadt des Landes geworden.

Jungenternehmer können hier also genau das passende Umfeld für ihr Start-up-Unternehmen finden. Berlin gilt europaweit und weltweit als beliebte und ökonomische Gründerstadt. In Deutschland steht Berlin als Standort an der Spitze der Neugründungen. Jungunternehmer haben zudem in Berlin die Möglichkeit, auf zahlreiche Fördermaßnahmen zurückzugreifen. Damit die Hauptstadt auch global weiterhin vorne mitspielen kann, wird ein stärkerer Wettbewerb benötigt.

Gründerhauptstadt: Günstige Startbedingungen für Neugründer in Berlin

Laut vielen Studien gilt Berlin als ein führender internationaler Ort für Neugründungen mit sehr hohem Potenzial zu wachsen. Wer also in Berlin ein Unternehmen gründen möchte, findet hier beste Bedingungen, die eigenen Gründungsideen umzusetzen. Denn die Stadt verspricht gute Lebensbedingungen bei gleichzeitig geringen Lebenshaltungskosten. Gründer können zudem mit guter Unterstützung beim Wachstum des Unternehmens rechnen. Vor allem junge Menschen zieht es in die charismatische Hauptstadt, denn die Voraussetzungen für eine Neugründung sind in Berlin sehr günstig. Die Kosten für gewerbliche Büroräume und für den Standort des Unternehmens sind in Berlin kostengünstig.

Berlin – Start-up-Spitzenreiter in Deutschland

Berlin ist mit Abstand der Spitzenreiter unter den Städten mit den meisten Start-ups in Deutschland. Hier entstehen noch immer die meisten neuen Betriebe und alle 20 Stunden wird ein neues Unternehmen in Berlin gegründet. Zwar steigen die Gewerbemieten in Berlin an, was die Expansion erschwert, trotzdem bleibt Berlin nach wie vor Gründerhauptstadt und zählt die meisten Firmensitze. In Europa kann die deutsche Hauptstadt daher auch mit den Gründermetropolen Paris und London mithalten. Auch München, Köln und Hamburg zählen als beliebte Orte für Neugründungen in Deutschland.

Fast die Hälfte der Neugründungen in Berlin erfolgen durch ausländische Mitbürger. Berlin steht daher auch bei den Neugründungen durch Ausländer an der Spitze in Deutschland. Besonders polnische Bürger gründen in Berlin häufig. Auch viele Türken, Bulgaren und Rumänen bauen sich ein Unternehmen in Berlin auf. Für Jungunternehmer ist es mittlerweile allerdings schwerer geworden Fachkräfte zu finden, besonders im Bereich IT fehlt Personal.

Mehr echte Betriebsgründungen und neue Arbeitsplätze

Auch die Zahl der echten Betriebsgründungen in Berlin nimmt zu. Echte Betriebsgründungen beschäftigen mindestens einen Angestellten und stellen damit auch Arbeitsplätze zur Verfügung. Demgegenüber erfolgt die Gründung von Kleinunternehmen oft eher aus der Not heraus, durch Einzelunternehmer ohne Angestellte.

Jährlich zählt man in Berlin rund 40.000 Gewerbeanmeldungen, davon sind etwa 500 Start-up- Unternehmen. Start-up-Unternehmen sind übrigens Unternehmensgründungen mit innovativen Geschäftsideen, sie bringen ein hohes Wachstumspotenzial mit. Die Finanzierung erfolgt bei Start-ups häufig nicht über die klassischen Banken, sondern über Förderbanken und Crowdfunding. Auch die Konkurrenz an Unternehmen in Berlin wächst beständig an, das Investitionsvolumen sinkt hingegen. Gründer greifen weniger auf die klassischen Kredite zurück und nehmen hingegen häufiger Förderprogramme in Anspruch.

Digitalwirtschaftliche Unternehmen nehmen zu

Die meisten Neuunternehmen in Berlin gehören noch immer zum Baugewerbe. Danach folgen Gründungen in der Dienstleistungsbranche. Weniger Unternehmen entstehen hingegen im Einzelhandel und im Gastgewerbe. In diesen beiden Branchen wurden mehr Gewerbe abgemeldet als angemeldet. Aufgrund der Technologisierung der Wirtschaft und der allgemeinen Digitalisierung, steigt auch die Anzahl der digitalwirtschaftlichen Unternehmen an. Immer mehr Geschäftsmodelle werden hauptsächlich über das Internet abgewickelt, in Berlin und Deutschland entstehen daher auch immer mehr Unternehmen mit zum Beispiel Onlineshops. Onlinegeschäftsmodelle bieten für Gründer und Angestellte viele Vorteile wie zum Beispiel flexible Arbeitszeiten. Jungunternehmer arbeiten in Berlin durchschnittlich 56 Stunden, die meisten von ihnen sind aber zufrieden mit der Work-Life-Balance.

Wer in Berlin ein Unternehmen gründen möchte, dem stehen umfangreiche Fördermaßnahmen und Anlaufstellen zur Verfügung. Neugründer können sich hierfür in erster Linie an die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH wenden. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite.

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