Barolo Rotweine – neuer Trend in Berlin

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Berlin gilt ja schon lange als das Zentrum für kulinarische Genüsse in Deutschland und mit über dreihundert Vinotheken ist ein vollmundiger Tropfen niemals weit entfernt. Egal ob Rotwein, Weißwein, Portwein, Cidre oder der ungarische Tokajer, in der Hauptstadt finden sich wirklich für jeden Geschmack die passenden Weine. Einer der neuesten Trends jedoch ist der Barolo, der Berlin im Sturm erobert. Doch was machte den „Wein der Könige“ aus Italien so besonders?

Der Barolo im Detail

Barolo sind Rotweine aus der norditalienischen Provinz Piemont und gelten aufgrund der verwendeten Rebsorte und deren Anbau in Einzellage als herausragend. Gleichzeitig gehören sie neben anderen italienischen Roten wie dem Brunello di Montalcino zu dem Höchsten, was das Land aromatisch zu bieten hat. Ein Highlight der Barolo Rotweine ist die Verwendung einer einzelnen Rebsorte, die dem Tropfen eine besondere Sortenreinheit verleiht, die ein Bordeaux oder ein moderner Cuvée aus Kalifornien nicht erreicht.

Verwendet werden für den Barolo ausschließlich Nebbiolo-Trauben, die aufgrund ihrer charakteristischen Ausdrucksstärke und reichhaltigen Tannine genutzt werden. Die Rebsorte stammt direkt aus dem Piemont und wird für besonders aromatische Barolo Rotweine ausschließlich aus Einzellagen gewonnen.

Bei Weinen aus einer Einzellage handelt es sich um Erzeugnisse, die nur aus einem Gebiet stammen und nicht mit Reben der gleichen Sorte von anderen Weinbergen gemischt. Das sorgt für den intensiven Geschmack und die äußerst dunkle Farbe der Barolo Rotweine. Von diesem Wein war das Haus Savoyen, die von 1861 bis 1946 das italienische Königshaus repräsentierten, besonders angetan, was für den Beinamen „Wein der Könige“ sorgte. Diese Popularität hält sich bis heute, was den Barolo so unvergleichlich beliebt macht.

Auf das DOCG-Etikett achten

Bei der Auswahl der Barolo Rotweine kommt es natürlich auf die Qualität an. Die höchste Qualität stammt hierbei aus den Anbaugebieten in Langhe im Herzen Piemonts. Diese werden dort schon seit Jahrhunderten für die Produktion genutzt und erhielten im 20. Jahrhundert die Denominazione di Origine Controllata e Garantita-Auszeichnung (DOCG), die höchste Form der staatlich kontrollierten Herkunftszeichnung, die dem deutschen Prädikatswein entspricht. Nur diese Weine haben eine garantierte erstklassige Qualität und bieten aus diesem Grund einen äußerst hochwertigen Genuss. Es finden sich zahlreiche Barolo Rotweine, die aus den Nachbargebieten des Langhe-Anbaugebietes stammen, aber nicht an die Qualität der Originale heranreichen. Das liegt vor allem an dem Terroir der Region, die perfekt für den Anbau der Nebbiolo geeignet ist. Wer sich also dem Genuss der Barolo Weine in Berlin hingeben möchte, sollte unbedingt einen DOCG kosten.

Barolo und Berlin

Das Barolo Weine in Berlin ein neuer Trend in der Hauptstadt sind, war abzusehen. Berlin schläft nie und bietet den Einwohnern immer etwas Neues. Zwar sind Barolo Weine nicht wirklich neu, doch dominieren französische Weine immer noch den Markt. Dafür verzaubert ein Barolo durch fruchtige Eleganz und harmoniert durch das kräftige Aroma, das sich bei jedem Schluck im Mund ausbreitet. Viele Weinkeller und Geschäfte in der Metropole führen Barolo Weine, doch erst in der letzten Zeit wurden diese zu einem Trend, der ein Stück italienische Kultur auf einzigartige Weise präsentiert.

Der Grund hierfür liegt nicht nur im Geschmack, sondern im Gefühl, denn bei den Barolo Weinen handelt es sich um Antikweine und die Berliner sind immer begeistert vom Antiken. Egal ob es Möbel oder in diesem Fall Weine sind, das Ursprüngliche ist einfach interessant. Vor allem wenn es sich um etwas Handwerkliches handelt, das mit viel Leidenschaft und Wissen erzeugt wird. All diese Punkte ermöglichen die Barolo Rotweine. Daher lohnt es sich, in eine der zahlreichen Vinotheken zu gehen um einmal italienische Weinkunst zu kosten.

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