Weltkriegsbombe am Hauptbahnhof gesprengt

Sprengung der Weltkriegsbombe durch Experten

79
Want create site? Find Free WordPress Themes and plugins.

Für viel Aufregung sorgte in den vergangenen Tagen die am Hauptbahnhof von Berlin gefundene Weltkriegsbombe. Nach dem Auffinden der 500-Kilo-Bombe wurde am letzten Freitag der Berliner Hauptbahnhof evakuiert. Ein Verkehrschaos bis zur Entschärfung war die Folge. Jetzt wurde die Weltkriegsbombe am gestrigen Mittwoch von Experten der Polizei gesprengt. Die gezielte Sprengung erfolgte am Sprengplatz Grunewald. Nicht nur in der Deutschen Hauptstadt werden immer wieder Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg gefunden, die bis zur Entschärfung regelmäßig für chaotische Situationen sorgen.

Professionelle Sprengung der Weltkriegsbombe

Wenn eine Weltkriegsbombe gefunden wird, muss diese immer im ersten Schritt entschärft werden. Dafür sind Evakuierungen und weiträumige Absperrungen erforderlich. Andernfalls kann es zu schweren Unfällen kommen, falls die Bombe doch noch hochgeht. Aus diesem Grund wird die Sprengung nach der Entschärfung auch stets von Experten vorgenommen. Wichtig ist dafür nicht nur das entsprechende Wissen über die gezielte Sprengung einer solchen Bombe. Vielmehr muss auch der passende Raum geschaffen werden – in dem näheren Umkreis darf dann auch niemand anwesend sein.

Aus diesem Grund wurde die Weltkriegsbombe am gestrigen Mittwoch dem 25. April von Experten der Polizei und des Bundeskriminalamtes gesprengt. Darüber wurden die Einwohner von Berlin über den Nachrichtendienst Twitter informiert. Aus einem unter der Erde gelegenen Bunker wurde die Sprengung gesteuert. Sonst wäre die Gefahr für die Beteiligten am Sprengplatz Grunewald zu groß gewesen. Die Weltkriegsbombe wog 500 Kilo und hinterließ nach der Sprengung viel verbranntes Metall. Im Anschluss hat die Feuerwehr die Überreste der Bombe abtransportiert. Nach Beendigung der gezielten Sprengung wurde die Sperrung im Umkreis von einem Kilometer um das Gebäude wieder aufgehoben.

Weltkriegsbombe legte Verkehr in Berlin lahm

Als die Bombe am letzten Wochenende gefunden wurde, herrschte erst einmal Chaos in Berlin. Vor allem am Hauptbahnhof und rund um den Bahnhof waren die Einschränkungen zu spüren. Die Bombe von 500 Kilo sorgte für stundenlange Sperrungen in einem größeren Gebiet rund um den Bahnhof. Dadurch war der Hauptbahnhof von Berlin pünktlich zum Wochenende gesperrt. Züge konnten nicht mehr fahren und die Menschen wurden aus Sicherheitsgründen evakuiert. Durch diese große Aktion hat auch so ziemlich jeder Einwohner und Besucher der Hauptstadt etwas mitbekommen.

Grund für die Sperrungen war die ausgehende Gefahr von der gefundenen Bombe. Es kann schließlich nie ganz ausgeschlossen werden, dass ein Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg doch noch hochgeht. Nach der Entschärfung und dem sicheren Abtransport der Bombe konnten die Sperrungen aber wieder aufgehoben werden. Dadurch musste Berlin zumindest am Wochenende nicht auf den Bahnhof verzichten. Dieser stellt schließlich ein wichtiges Drehkreuz für den Verkehr in die ganze Umgebung dar.

Bomben aus dem zweiten Weltkrieg werden weiterhin gefunden

Der Fall von der gefundenen 500-Kilo-Bombe jetzt in Berlin stellt weiterhin keinen Einzelfall dar. Immer wieder werden Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg in ganz Deutschland gefunden. Bis zur Entschärfung ist ein solcher Fund dann immer mit Evakuierungen und weitläufigen Sperrungen verbunden. Hier gibt es weitere Informationen zum Hintergrund von den Blindgängern aus dem 2. Weltkrieg.

Es wird davon ausgegangen, dass insgesamt 10 bis 20 Prozent der abgeworfenen Bomben Blindgänger waren. Diese explodierten dann nicht oder nicht vollständig. Besonders häufig wird eine solche Weltkriegsbombe noch immer in den Großstädten und Ballungsräumen in Deutschland gefunden. Neben Berlin gehören das gesamte Ruhrgebiet und Köln zu den besonders stark betroffenen Gebieten. Die meisten Blindgänger werden übrigens bei Bauarbeiten gefunden – und nicht bei einer gezielten Suche.

Did you find apk for android? You can find new Free Android Games and apps.

Das könnte dir auch gefallen Mehr vom Autor