Steigende Spritpreise – günstig tanken!

Sommerferien lassen Benzinpreise steigen

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Der starke Preisanstieg für Benzin und Diesel lässt so manchen deutschen Autofahrer verzweifeln. Seit etwa einem Jahr steigen die Spritpreise kontinuierlich. Eine Preisübersicht des ADAC zeigt, dass sich allein in den letzten sechs Monaten der Preis für Diesel und Super E10 um mehr als zehn Prozent erhöht hat. Ein Rückgang der Spritpreise ist auch in der zweiten Hälfte des Jahres nicht in Sicht. Doch selbst in diesen Zeiten gibt es Tipps und Tricks um den eigenen Geldbeutel zu schonen.

Spritpreise und die Gründe des Preisanstiegs

Seit längerer Zeit steigen die Rohölpreise erheblich, da die Nachfrage steigt und das Angebot nicht ausreicht. Das schlägt sich ganz klar in den Benzin und Dieselpreisen nieder. Denn gerade zur Ferienzeit ist die Nachfrage nach Benzin und Diesel hoch. Noch vor drei Jahren war die Preisentwicklung an Tankstellen überschaubar. In den Morgenstunden hatten die Preise ihren höchsten Punkt erreicht und klangen dann über den Tag hinweg langsam wieder ab. Gegen Abend und über Nacht stiegen sie dann wieder an. Nach aktuellen Untersuchungen des ADAC soll es derzeit aber mehrere große Preisanstiege im Tagesverlauf geben.

Die Tageszeit mit den höchsten Preisen soll demnach zwischen 6 und 9 Uhr morgens sein. In diesem Zeitraum kann der Preis für einen Liter Super E10 und Diesel schon einmal um ganze sechs Cent teurer sein als der Durchschnittspreis. Das ergaben Untersuchungen an über 14.000 Tankstellen im Mai 2018.

Der ADAC empfiehlt daher das Tanken von 9 bis 12 Uhr, von 15 bis 17 Uhr und zwischen 18.30 und 21.30 Uhr. In diesen Zeiträumen kann der Preis für Super E10 und Diesel bis zu drei Cent unter dem Tagesdurchschnitt liegen. Meist steigen ab 22 Uhr die Preise wieder an, da sehr viele Tankstellen über Nacht geschlossen haben. Das ist auch ein Grund wieso an den in der Nacht geöffneten Tankstellen die Spritpreise höher ausfallen.

Die besten Sparmöglichkeiten

Vergleicht man die Preise über eine Tank-App, dann sollte man bei der Auswahl der Tankstellen sehr darauf achten besonders bekannte Marken wie Aral, Shell oder Total zu meiden. Die Preise bekannter Mineralölkonzerne fallen im Schnitt zwei bis drei Cent teurer aus als bei günstigeren Anbietern wie Star, HEM und Jet.

Eine weitere große Preisfalle sind Tankstellen auf Autobahnen. Der Spritpreis ist hier definitiv am höchsten. Deshalb kann man einiges einsparen indem man vor Abfahrt das Auto volltankt – bevor man auf die Autobahn fährt. Sollte es bei längeren Strecken dennoch dazu kommen, dass der Sprit knapp wird, kann es sich lohnen von der Autobahn kurz abzufahren. Meist befinden sich Autobahntankstellen in der Nähe von Abfahrten. An den Tankstellen welche sich in unmittelbarer Nähe der Autobahn befinden, kann es um einiges günstiger sein. Deshalb lohnt es sich, einen kleinen Umweg in Kauf zu nehmen. Allerdings ist es auch hier ratsam, dass beispielsweise der Beifahrer vor Abfahrt über eine Tank-App die nächsten Tankstellen-Preise checkt. Denn je nach Ort kann auch ein Preisanstieg bei den Spritpreisen vorkommen.

Spritpreise: Tankstellen und den Reifendruck überprüfen

Zusätzlich empfiehlt der ADAC immer auf den richtigen Reifendruck zu achten. Ein zu geringer Reifendruck kann einen Mehrverbrauch an Sprit von drei bis fünf Prozent bewirken. Auch eine Umstellung von Super E5 auf den weniger beliebten Kraftstoff Super E10 soll bei fast allen Autos unbedenklich sein. Der Wechsel kann tatsächlich noch einmal eine Einsparung von zwei bis vier Cent je Liter bewirken. Daher lohnt es sich bei den hohen Spritpreisen im Sommer, zu bestimmten Tageszeiten und an günstigeren Tankstellen zu tanken. Eine Überprüfung vom Reifendruck sollte ohnehin regelmäßig stattfinden. Ebenfalls hilfreich ist es übrigens auch, wenn vorausschauend ohne zu häufiges Bremsen oder Beschleunigen gefahren wird.

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