Polizeipräsenz in Bus und Bahn wird erhöht

Polizeipräsenz wird aufgrund steigender Delikte im Nahverkehr erhöht

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Die Berichte über eine erhöhte Gewaltbereitschaft an den Wochenenden in Berlin nehmen zu. Vor allem in den Bussen und Bahnen kommt es daher häufiger zu Problemen. Ganz besonders unter dem Einfluss von Alkohol steigt die Zahl der Übergriffe und Prügeleien an. Die Polizeipräsidentin von Berlin reagiert mit erhöhter Polizeipräsenz auf diesen Zustand. In der vergangenen Nacht wurde daher im Rahmen von mehreren Großeinsätzen der Polizei für mehr Sicherheit in Bussen und Bahnen gesorgt. Auf diese Weise sollen die Nutzer vom öffentlichen Nahverkehr sich auch sicherer fühlen.

Polizeipräsidentin informiert über erhöhte Polizeipräsenz

Barbara Slowik, die Polizeipräsidentin von Berlin, lässt sich über örtliche Begebenheiten an Berliner Bahnhöfen und Haltestellen informieren. Durch eine stärkere Polizeipräsenz wie in der vergangenen Nacht wird das Problem der steigenden Vorfälle in Bussen und Bahnen angegangen. Der Großeinsatz bezog sich auf drei Bezirke im Osten der Stadt und stellt eine beginnende Veränderung dar. Mit dem Großeinsatz wurde in Lichtenberg, Treptow-Köpenick und Marzahn-Hellersdorf am Samstagabend zwischen 19 Uhr und 1 Uhr für Sicherheit gesorgt.

Die 120 Beamten der Berliner Polizei wurden allerdings unterstützt, um die große Aktion reibungslos durchzuführen. Unterstützung erhielt die Polizei durch Bundespolizisten und Wachleute der BVG, also der Berliner Verkehrsbetriebe. Aufgeteilt waren die Polizisten und Wachleute in 33 Einheiten, die so für eine starke Präsenz in den genannten Gebieten sorgen konnten. Die Polizeipräsenz soll auch außerhalb von dieser größer angelegten Aktion im Osten von Berlin verstärkt werden.

Polizeipräsenz aufgrund steigender Gewaltbereitschaft

Die Aktion der stärkeren Polizeipräsenz in Bussen und Bahnen geht auf die neue Polizeipräsidentin der Stadt zurück. Slowik möchte eine stärkere Präsenz zeigen und auf diese Weise für eine Veränderung in der Stadt sorgen. Damit diese Umstellung funktioniert und mehr Polizeipräsenz auf den Straßen möglich ist, müssten die Mitarbeiter aber von der Bürokratie befreit werden. Slowik sieht gerade die viele Arbeit am Schreibtisch als Problem an.

Die Polizei kann sich nicht auf Kernaufgaben wie die Sicherheit der Straße konzentrieren. Bei den Einwohnern Berlins kommen diese Maßnahmen gut an. Nach einigen Übergriffen auf Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe und in der U-Bahn ist das Gefühl der Sicherheit geschwunden. Gerade die Busse und U-Bahnen benötigen daher mehr Sicherheit und somit auch mehr Polizeipräsenz. Weitere Informationen über die Polizei in Berlin und ihre Arbeit gibt es hier.

Die BVG in Berlin

Die deutsche Hauptstadt zeichnet sich durch einen dichten Takt bei den Bussen und Bahnen aus. Viele Linien fahren auch abends noch alle 10 Minuten. In der Nacht fahren viele Linien immer noch recht regelmäßig. Zum Ende der Osterferien hat die BVG darüber hinaus die Takte von vielen Bussen erhöht, die jetzt öfter und länger fahren.

Hier gibt es weitere Informationen zu den neuen Fahrzeiten. Da immer mehr Einwohner und Besucher der Stadt den öffentlichen Nahverkehr nutzen, ist eine steigende Polizeipräsenz von Bedeutung. Denn das Gefühl der Sicherheit ist bei den Passagieren sehr gering. So mancher Fahrgast meidet in den Abendstunden die U-Bahn und wagt sich auch nicht in den Bus. Das betrifft vor allem bestimmte Bezirke. Vor allem in den Abendstunden am Wochenende sowie an Feiertagen ist die Gewaltbereitschaft in Berlin gestiegen. Mit der höheren Polizeipräsenz in problematischen Bahnen und Bussen soll nun wieder für ein sicheres Gefühl gesorgt werden.

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