Immobilienkauf durch das Land Berlin

Unternehmen müssen in Berlin weichen

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Das Land Berlin macht sich das Vorverkaufsrecht derzeit immer häufiger zunutze. Gerade mit der Nutzung von Gewerbeobjekten erwirbt der Senat immer häufiger Bürogebäude. Ein gutes Beispiel ist jetzt auch der Immobilienkauf in Berlin Mitte. Denn dort wurde der Mietvertrag mit der Hypoport AG nicht verlängert. Auch weitere Gebäude dieser Art in anderen Stadtteilen sollen folgen.

Immobilienkauf in Berlin: Firmensitze werden aufgekauft

Der Senat möchte demnächst das Geld aus dem Investitionstopf „Siwana“ nehmen, welcher durch die vergangenen Haushaltsjahre gut gefüllt ist, und noch weitere Gebäude erwerben. Besonders der Erwerb des Bürogebäudes am Standort Alt-Moabit ist nun geplant. Das Land möchte das Haus in einem Wert von rund 42 Millionen über seine Berliner Immobilienmanagement Gesellschaft BIM erwerben.

In der Planung der Finanzverwaltung wurde die Nutzung als Bürogebäude festgelegt. Diese wurde an den tagenden Vermögensausschuss des Abgeordnetenhauses weitergegeben. Für die knapp 22 Unternehmen mit Sitz nahe der Gotzkowskybrücke, bedeutet das für die Zukunft keine guten Aussichten. Durch die Ausübung des Vorverkaufsrechts kauft Berlin die Räume und Flächen für eigene Behörden auf. Die derzeitigen Unternehmen müssen als Folge davon über kurz oder lang ausziehen.

Das Vorgehen vom Land Berlin beim Immobilienkauf

Kurz vor dem Kauf von der Hypoport AG des Firmensitzes an der Klosterstraße in Berlin Mitte setze das Land Berlin auf das Vorverkaufsrecht. Die Hypoport AG soll sich nach einem neuen Gebäude für ihr Unternehmen umschauen. Der Grund dafür ist eine voraussichtliche Verlängerung vom Mietvertrag bis Ende 2019. Darüber hinaus muss eine andere Lösung gefunden werden. Die Hypoport AG beschäftigt derzeit rund 14.000 Menschen und gehört auch sonst zu den schnell wachsenden technologiebasierten Finanzdienstleistern. Die bereits angebotenen Flächen in Marzahn oder Adlersdorf sind für die Firma eher ungünstig, da die IT-Spezialisten des Unternehmens nicht an den Stadtrand ziehen wollen.

Derzeit laufen bereits die Gespräche zwischen Hypoport und dem Senat. Laut Morgenpost steht noch ein Grundstück in Berlin Mitte am Humboldthafen in Aussicht. Dieses würde die Aktiengesellschaft selbst bebauen, allerdings wäre ein Bau erst ab 2025 möglich. Auch die Industrie- und Handelskammer ist dem Vorgehen des Senats gegenüber kritisch eingestellt. Das Vorgehen des Senats sei wirtschaftlich unfreundlich. Das Recht wird aber mittlerweile häufiger gegen größere Proteste durchgesetzt. 

Bestand angemieteter Gebäude wird abgebaut

Daher steht eine Verlegung vom offiziellen Firmensitz der Hypoport AG nach Lübeck im Raum. Hier arbeiten bereits 400 Beschäftigte und auch ein geeignetes Grundstück wäre vorhanden. Der Senat erntete scharfe Kritik für dieses Vorgehen. Momentan wird der Kauf von einigen Objekten oder Flächen überlegt. Das dient der Sicherung öffentlicher Angebote im Kulturbereich. Für Events und Tanzveranstaltungen wurde beispielsweise das Veranstaltungszentrum Radialsystem in Friedrichshain erworben.

Der Mangel an Immobilien und das Wachstum in Berlin

Der Wachstum Berlins ist sehr groß und erfordert eine aktive Liegenschaftspolitik. Ein Sprecher des Finanzsenators erklärte, dass das Vorverkaufsrecht hierbei ein sehr wichtiges Instrument sei. Die angekauften Bürogebäude wurden aus strategischen Gründen erworben. Größere Teile der Flächen sollen für die Unterbringung der Verwaltung in ortsnahe Immobilien zur Verfügung stehen. Eine Lösung ist die Reduzierung vom Bestand der angemieteten Objekte in günstigen Lagen. Der Platz in der Hauptstadt ist genau wie in so vielen anderen Regionen des Landes stark begrenzt. Daher ist es für das Land Berlin nicht einfach, einen sinnvollen Mittelweg beim Immobilienkauf zu finden.

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