Hilft Glucosamin bei Arthrose?

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Arthrose ist eine ernstzunehmende Erkrankung unter der mittlerweile ein großer Teil der Bevölkerung leidet. Schon längst ist Arthrose nicht nur eine Alterskrankheit. Bereits Kinder können unter Arthrose leiden, wenn das auch sehr selten vorkommt. Ursachen gibt es viele für Arthrose und nicht selten ist man überrascht, wie der Gelenkverschleiß entstehen kann. Eine bedeutende Rolle spielen dabei Aufbaustoffe und Aminosäure im Körper. Die Glucosamin Wirkung zeigt sich beispielsweise bei der Bildung des Knorpelkörpers um das Gelenk. Durch fehlendes Glucosamin wird somit auch die Bildung des Knorpels zurückgefahren. Hier setzten viele Therapiemethoden an, um der Arthrose den Kampf anzusagen.

Was ist Glucosamin?

Aus der Namensgebung lässt sich bereits einiges über diesen Stoff herausfinden. Glucosamin ist ein sogenannter Aminozucker. Im Namen steckt die Glucose, ein lebenswichtiger Einfachzucker. Hängt man diesem Zucker eine Aminogruppe an, erhält man das Glucosamin. Die Glucosamin Wirkung zeigt sich im Knorpelaufbau und bei der Hemmung von Entzündungen, die beim Gelenkverschleiß vorhanden sind. Im Körper wird Glucosamin eigenständig gebildet. Doch das hängt auch ganz vom Stoffwechsel und von den körpereigenen Bildungsprozessen ab, die bei jedem etwas unterschiedlich sein können. Dennoch bietet der Aminozucker einen Angriffspunkt, um die Arthrose anzugehen.

Arthrose behandeln mit Glucosamin

Zu den Standardbehandlungen nach einer Arthrose Diagnose gehört die Verabreichung von Glucosamin. Die Glucosamin Wirkung setzt dabei nicht direkt ein, sondern erst nach einem längeren Zeitraum. Daher ist die konsequente Einnahme des Mittels sehr wichtig. Nach zwei bis sechs Monaten spürt der Patient in der Regel eine Verbesserung. Die Glucosamin Wirkung hinsichtlich der Knorpelbildung ist ein langwieriger Prozess, denn durch Bewegung und Belastung findet eine kontinuierliche Abnutzung des Knorpelkörpers statt. Um einen signifikanten Zuwachs an Knorpeln zu merken bedarf es daher einige Zeit des Wartens und des Schonens.

Was gilt es zu beachten?

Arthrose, umgangssprachlich Gelenkverschleiß genannt, ist eine Folge von zu hoher oder falscher Belastung über einen längeren Zeitraum hinweg. Der Verschleiß wird oft über Jahre nicht bemerkt, sodass auch Gegenmaßnahmen kaum möglich sind. Doch auch wer die Diagnose Arthrose bekommt hat noch Hoffnung. Zunächst müssen die Gelenke geschont werden. Belastende Sportarten oder Arbeiten sollten daher zurückgefahren werden oder gänzlich beendet werden. Moderate Bewegung ist das Stichwort. Denn die Glucosamin Wirkung verstärkt sich durch moderate Bewegung. Die Bildung des Knorpels wird angeregt, ohne dass eine erhebliche Abnutzung stattfindet. In Kombination mit Omega-3-Fettsäuren und Chondroitin kann die Glucosamin Wirkung zusätzlich verstärkt werden, wie einige Studie darlegen.

Vorbeugende Maßnahmen

Damit es erste gar nicht zu einer Arthrose kommt gibt es einige vorbeugende Maßnahmen. Wie auch bei Arthrosepatienten ist moderate Bewegung empfehlenswert. Spaziergänge und leichte Wanderungen sind hier sehr gut geeignet. Am besten ist aber die Bewegung im Wasser. Ob Schwimmen, Aquajogging oder Wassergymnastik, für die Gelenke gibt es kaum etwas Besseres. Denn im Wasser wird das Gewicht des Körpers nicht von den Gelenken gefedert, sondern vom Wasser. Durch die geringe Belastung auf die Knorpel ist eine schonende Bewegung möglich, die zudem die Neubildung wirklich fördert.

Sonstige Maßnahmen bei einer Arthrose

Wer eine Arthrose hat, für den gibt es noch eine Reihe weiterer Möglichkeiten. Neben der medikamentösen Behandlung mit Entzündungshemmern gibt es auch Behandlungsformen mit Kälte. Es ist erwiesen, dass eine Kühlung Entzündungen hemmen kann und damit auch die einhergehenden Schmerzen. Bei schweren Fällen hilft oft nur ein operativer Eingriff, bei dem Knochenablagerungen, wie Uratkristalle entfernt werden oder das Gelenk ersetzt wird. Neuerdings erzielt die Medizin auch Durchbrüche bei künstlichen Knorpeln und bei der Transplantation von Knorpelgewebe. Bis diese Methode aber reif ist wird noch etwas Zeit vergehen.

Die Bestrahlung betroffener Stellen kann die Glucosamin Wirkung ebenfalls verstärken. Durch die Bestrahlung wird das Immunsystem an der Stelle unterdrückt. Auch eine Schmerzreaktion bleibt aus, sodass dem Patienten ein angenehmeres Leben ermöglicht wird. Die Bestrahlungseinheiten dauern nur sehr kurz und werden über einige Woche durchgeführt. Bis der Schmerz nachlässt kann es etwas dauern, doch die Wirkung hält sogar bis zu fünf Jahren an. In vielen Fällen bleibt der Schmerz auch ganz aus. Für eine Knorpelbildung ist dann eine Basis geschaffen.

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