Grüne Woche in Berlin 2019

Interesse an nachhaltiger Ernährung steigt immer weiter

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Pünktlich zum Jahresbeginn findet auch in diesem Jahr wieder traditionell die internationale Grüne Woche (IGW) in Berlin statt. Die Ernährungsmesse, die zu den traditionsreichsten Messen Berlins zählt, findet 2019 bereits zum 84. Mal statt. Um die 1600 Hersteller und Vermarkter aus aller Welt präsentieren ihre Erzeugnisse für die Besucher.

Besonders Fachbesucher, die in der Lebensmittelbranche, der Landwirtschaft, oder dem Gartenbau arbeiten, profitieren von einem Besuch. Die weltgrößte Ernährungsmesse lockt aufgrund ihrer bunten Themenvielfalt, jährlich auch viele Privatbesucher an. Zu den Trends in diesem Jahr gehören unter anderem Nahrungsmittel für Vegetarier und Veganer, Superfoods und Streetfood, sowie alternative Proteinquellen.

Angebote in diesem Jahr

In diesem Jahr findet die Grüne Woche vom 18. bis zum 27. Januar statt. 10 Tage lang stellen wieder zahlreiche internationale und nationale Nahrungsmittelproduzenten und Aussteller ihre Spezialitäten und Produkte vor. Täglich werden regionale und internationale Speisen angeboten, die die Besucher probieren können. Bekannte Hersteller wie Nestlé Deutschland, McDonalds, Danone und REWE werden vertreten sein und bieten mit Verkostungen und Showküche kulinarische Erlebnisse für jedermann. Fachbesucher haben zudem die Möglichkeit an über 300 Veranstaltungen teilzunehmen. In diesem Jahr ist Finnland Partnerland der Grünen Woche, im Vorjahr war es Bulgarien. Die Träger der Ernährungsmesse sind die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie und der Deutsche Bauernverband. Die Veranstalter rechnen in diesem Jahr mit 400.000 Besuchern, davon etwa 90.000 Fachbesuchern.

Farbenfrohe Blumenhalle, Nachhaltigkeit und internationale Spezialitäten

Zu den Highlights in diesem Jahr zählen unter anderem eine Blumenhalle mit zahlreichen, farbenfrohen Frühblühern und einem bunten Bühnenprogramm im Bereich Gartenbau. Der Fokus liegt in diesem Jahr auch vor allem auf Bioprodukten, fairen Erzeugnissen und Nachhaltigkeit. Weitere kulinarische Highlight bringt das große Angebot an feinen Frischeprodukten und Genussmitteln mit. Die Besucher können die schmackhaften Spezialitäten aus Marokko, Estland, Chile und vielen anderen Ländern probieren. Ebenso wird es Ausstellungen im Bereich Garten- und Landwirtschaftsbau, sowie Küchenausstattungen geben. Zu den diesjährigen Themen gehören unter anderem auch die internationale Ernährungswirtschaft, das Weinwerk, nachwachsende Rohstoffe, sowie Blumen und Tiere. In der Tierarena werden zudem spannende Tiershows zu sehen sein.

Geschichte der Grünen Woche

Die Grüne Woche gilt als die weltgrößte Ernährungsmesse und bedeutendste Verbrauchermesse überhaupt. Sie wurde 1926 gegründet, die erste Grüne Woche fand damals vom 20. bis zum 28. Februar statt. Die Idee ist einem Mitarbeiter aus dem Berliner Fremdenverkehrsamt zu verdanken. Denn dieser schlug vor, die traditionelle Wintertagung, die in Berlin von der Landwirtschafts-Gesellschaft ausgetragen wurde, mit einer Ausstellung zu verbinden. Damals verkauften die Teilnehmer der Tagung bereits per Straßenverkauf ihre Ware. Mit der Verbindung beider Veranstaltungen, nahm die Ernährungsmesse eine ordentliche und die heutige Form an. Der Name Grüne Woche entstand, weil die damaligen Besucher hauptsächlich aus den Bereichen der Landwirtschaft und des Forsts stammten und noch lange grüne Mäntel trugen.

Pause während der NS-Zeit – Aufschwung mit der Wiedervereinigung

Während der NS-Zeit und der Nachkriegszeit fand die Grüne Woche einige Jahre nur unregelmäßig oder gar nicht statt. Ab dem Jahr 1951 fand sie jedoch wieder regelmäßig statt, die Anzahl der Aussteller wuchs beständig an. Auch die Anzahl der internationalen Produzenten stieg enorm an, sie trugen zu einem breitem Angebotsspektrum bei. Mit den 1990er Jahren und der Wiedervereinigung kam es bei der Grünen Woche noch einmal zu einem enormen Aufschwung, Seminare und Vorträge tragen nun zu einem vielseitigen Programm bei. Seit Beginn der Grünen Woche präsentierten nun bereits über 72.000 Aussteller ihre Produkte, für über 29 Millionen Besucher. Die Produzenten und Vermarkter aus 116 Ländern können so eine breitgefächerte Produktpalette anbieten.

Eintrittspreise und Öffnungszeiten der Grünen Woche

Eine Tageskarte für den Eintritt zur Messe kostet 15,00 Euro, es gibt aber auch Familienkarten, hier liegt der Preis bei 31,00 Euro. Besucher die, die Messe mehrfach besuchen können eine Dauerkarte für 42,00 Euro erwerben. Auch Schulklassen können teilnehmen, der Preis pro Schüler beträgt 4,00 Euro. Die Tickets können Online oder an der Tageskasse gekauft werden. Für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt übrigens kostenfrei. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsmesse verteilt sich auf insgesamt 26 Messehallen und findet auf dem Messegelände in Berlin statt. am Messedamm 22 statt. Die Öffnungszeiten sind täglich von 10 bis 18 Uhr. Das Messegelände ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen, die Anreise mit dem Auto ist ebenfalls möglich.

Inspiration für Privat- und Fachbesucher

Die Verbrauchermesse ist für Angestellte und Selbstständige der Lebensmittel-, Landwirtschafts- und Gartenbaubranche ebenso geeignet, wie für Familien und kulinarische Abenteurer. Auch Gründer und Neugründer dürfen sich auf die Messe freuen, denn am 23. Und 24. Januar finden die sogenannten IGW-Startup-Days statt. Jungunternehmer der Lebensmittelbranche können sich hier Inspiration holen und mit zahlreichen Experten in Kontakt treten. Zudem werden 20 Gründer ihre Produkte und Geschäftsidee vorstellen und diese von einer Jury bewerten lassen. Damit ist das Angebot auch für noch junge Fachbesucher sehr interessant.

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